Diözesanversammlung der kfd Aachen:Veränderung aktiv gestalten für eine zukunftsfähige kfd

Aufbrüche, Gleichstellungsfragen und Frauen-Geschichten aus drei Jahrhunderten

Blicke in die Zukunft, die Gegenwart und die Vergangenheit warfen die Delegierten und Gäste bei der Diözesanversammlung des kfd Diözesanverbands Aachen am 10. Oktober 2026 in der Bischöflichen Akademie Aachen.
Nach einigen Monaten der Vakanz wurde der Diözesanvorsitz neu besetzt: Einstimmig wählten die Delegierten mit Dr. Claudia Kolletzki eine der beiden Stellvertreterinnen zur neuen Vorsitzenden. Gabriele Vogt bleibt weiterhin stellvertretende Diözesanvorsitzende. Im Frühjahr 2027 sollen weitere Plätze im Diözesanvorstand durch Nachwahl besetzt werden. Ein besonderer Dank galt dem dreiköpfigen Wahlausschuss, bestehend aus Yasmin Raimundo, Brigitte Schoss und Hella Fuchte, der seine Arbeit fortsetzen wird, um geeignete Kandidatinnen zu finden.
Bereits im Juni hatte die Diözesanversammlung grundsätzlich über eine neue Diözesan- und Gruppensatzung entschieden. Nun wurden mit weiteren kleinen Anpassungen und einer neuen Geschäfts- und Wahlordnung die letzten Hürden genommen, um den Mitgliedern auf der Gruppen- und der Diözesanebene das Engagement zu erleichtern:
- Ab 2027 entsenden alle kfd-Gruppen und die Einzelmitglieder direkt Delegierte in die Diözesanversammlung.
- Diese wählt ihrerseits die Delegierten der e.V. Mitgliederversammlung.
- Eine einheitliche Satzung für alle kfd-Gruppen schafft Klarheit und Rechtssicherheit und soll den Vorständen und Leitungsteams vor Ort zukünftig zusätzlichen Aufwand ersparen.
Nach Genehmigung durch das Bistum und Eintragung ins Vereinsregister treten die neuen Satzungen und damit verbunden auch die neuen Ordnungen in Kraft.
Durch den Studienteil führten Christina Ciecierski und Hella Fuchte: Mit einem inhaltlichen Input und dem Spiel "Gleich gewinnt", das der kfd Bundesverband entwickelt hat, befasste sich die Diözesanversammlung mit den Fragen der Verteilung von Zeit und Geld. Dabei konnten die Delegierten viele eigene Erfahrungen einbringen.
Tipp: Das Spiel, das für Gruppen zwischen 8 und 20 Personen geeignet ist, kann ab sofort kostenfrei über die kfd-Geschäftsstelle ausgeliehen werden.
Im abschließenden FrauenGottesFest kamen Frauen aus drei Jahrhunderten zu Wort, die besondere Lebenswege gegangen sind und sich weder gesellschaftlichen Zwängen noch Hass und Anfeindung gebeugt haben. Ihre berührenden Lebensgeschichten prägten als lebendiges Wort Gottes den spirituellen Abschluss einer gelungenen Diözesanversammlung.
