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Schritt für Schritt - aus Vielfalt wächst Frieden:Ein Rückblick: 73. Friedenswallfahrt nach Rott

Am 5. September 2026 machten sich Menschen aus KAB und kfd gemeinsam auf den Weg und setzten dabei ein Zeichen für Frieden, Vielfalt und ökumenische Verbundenheit.
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Datum:
8. Sept. 2026
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„Frieden wächst dort, wo Menschen sich auf den Weg machen – miteinander, füreinander und mit Gott.“
Mit diesen Worten brachte Achim Kück, geistlicher Leiter der KAB im Bistum Aachen, die Botschaft der 73. Friedenswallfahrt nach Rott auf den Punkt.

Am Samstag, den 5. September 2026, machten sich Menschen aus KAB und kfd im Diözesanverband Aachen gemeinsam auf den Weg zum Friedenskreuz im Rotter Wald. Unter dem Motto „Schritt für Schritt – aus Vielfalt wächst Frieden“ wurde die langjährige Tradition der Friedenswallfahrt erneut ökumenisch und verbandsoffen gestaltet.

Treffpunkt war der Waldparkplatz bei Mulartshütte. Von dort führte der gemeinsame Friedensgang zum Friedenskreuz. Um 11 Uhr feierten die Teilnehmenden unter freiem Himmel einen ökumenischen Wortgottesdienst. Im Anschluss bot ein gemeinsamer Imbiss Gelegenheit zu Begegnung, Austausch und persönlichen Gesprächen.

Ökumenisch verbunden unterwegs

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Besonders sichtbar wurde dabei die ökumenische Verbundenheit: Seit zwei Jahren öffnet sich die Friedenswallfahrt über ihre ursprüngliche KAB-Tradition hinaus. Zunächst kam die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) im Diözesanverband Aachen als Kooperationspartnerin hinzu, in diesem Jahr war auch der Evangelische Kirchenkreis Aachen beteiligt.

Beim Gottesdienst am Friedenskreuz waren auch dabei: Pfarrerin und Superintendentin Verena Jantzen vom Evangelischen Kirchenkreis Aachen, die selbst pilgert, singt und mitbetet, sowie Bischof Dr. Helmut Dieser, der im Rahmen seiner derzeitigen Visitation des Pastoralen Raums, zu dem auch das Friedenskreuz gehört. Begleitet wurde er von Propst Dr. Andreas Möhlig.

Das Friedenskreuz steht seit 1950 für die Hoffnung auf eine gewaltfreie Zukunft und erinnert daran, dass Frieden immer wieder neu gesucht, gestaltet und gelebt werden muss.

Superintendentin Verena Jantzen ermutigte dazu, gemeinsam kleine Schritte zu gehen und sich auch von Rückschlägen nicht entmutigen zu lassen.
Gerade darin liegt eine wichtige Botschaft der Friedenswallfahrt: Frieden entsteht nicht von selbst. Er wächst dort, wo Menschen aufeinander zugehen, einander zuhören und gemeinsam Verantwortung übernehmen.

Vielfalt als Stärke

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Auch die unterschiedlichen Perspektiven von KAB und kfd bereicherten die Feier. Die kfd brachte dabei unter anderem den Blick auf die Vielfalt der Geschlechter ein, während die KAB die Vielfalt sozialer Lebenssituationen in den Mittelpunkt rückte. 

Gott ist ein Fan von Vielfalt“ – diesen Satz von Raphaela Noah Soden griff Yasmin Raimundo, geistliche Leiterin der kfd im Diözesanverband Aachen, in ihrem Impuls auf. Vielfalt ist dabei eine Bereicherung, aus der Frieden wachsen kann.

Die 73. Friedenswallfahrt setzte damit ein deutliches Zeichen: für Respekt, Toleranz und Solidarität. Am Friedenskreuz in Rott wurde genau das erfahrbar: Schritt für Schritt, miteinander und füreinander.

Textgrundlage: Thomas Hohenschue, redaktionell gekürzt und bearbeitet.

Impressionen der 73. Friedenswallfahrt nach Rott

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