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Die Ausstellung "Rosenstraße 76"

Eine interaktive Ausstellung zum Thema häusliche Gewalt

Vor der Tür gepflegte Blumenbeete, auf dem Schuhabstreifer Willkommensgrüße – und doch steht der Nachbau einer Wohnung mit Küche, Wohn-, Schlaf und Kinderzimmer mit der schönen Adresse „Rosenstraße 76“ exemplarisch für Räume, in denen Gewalt an der Tagesordnung ist. Die Spuren dieser Realität sind in den Räumen verteilt und warten darauf, von den BesucherInnen entdeckt zu werden.

Was hinter den Türen der „Rosenstraße 76“ geschieht, könnte überall passieren: in Deutschland oder anderen Nationen, in engen Großstadtwohnungen oder vornehmen Villen, in von Arbeitslosigkeit betroffenen Familien oder bei den oberen Zehntausend - sogar in Ihrem unmittelbaren Umfeld.

Die meisten Menschen wissen nicht, dass häusliche Gewalt die häufigste Form von Gewalt ist. Sie wissen nicht, dass allein in Deutschland jährlich rund 30.000 Frauen mit ihren Kindern in ein Frauenhaus flüchten. Und dass es auf der ganzen Welt wahrscheinlicher für eine Frau zwischen 16 und 45 ist, von ihrem Partner oder einem nahen Angehörigen verletzt oder getötet zu werden, als durch Krieg oder Terrorismus.

Lassen Sie sich auf die Wohnung „Rosenstraße 76“ ein! Hier werden Sie noch viel mehr Neues erfahren, sofern Sie sie als Entdeckungsreisende/r durchstreifen. Scheuen Sie sich daher
nicht, den Anrufbeantworter abzurufen oder im Bücherregal zu stöbern.
Entspannen Sie ein paar Minuten vor dem Fernseher oder setzen Sie sich an den Computer im Kinderzimmer. Alltägliche Gegenstände reden über Zahlen, Fakten und Schicksale, wenn Sie diese mit offenen Augen betrachten.

Bei aller Tragik, die Ihnen die „Rosenstraße 76“ aufzeigt, ist diese Wohnung ein wichtiges Instrument gegen die Machtlosigkeit! Denn Wege aus der Gewalt sind erst möglich, wenn das Schweigen gebrochen wird.

 

Die Ausstellung wurde ursprünglich konzipiert von

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