header2.gif

Facebook

kfd Button rund

Rechtspopulismus ist keine Alternative!

17 04 28 kfd Diözesanvorstand zur Wahl„Die AfD ist für uns kfd-Frauen nicht wählbar“

In der Diözesanversammlung der kfd (Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands) im Bistum Aachen am 23.03.2017 beschäftigten sich die 50 Delegierten unter anderem mit den Positionen der Parteien zur Landtagswahl. Dabei kam es vor allem darauf an, die Ansätze der Parteien mit den Forderungen der kfd abzugleichen.

Die Ergebnisse der Auseinandersetzung werden in den nächsten Wochen bei den kfd-Gruppen vor Ort durch eine Plakataktion „Rechtspopulismus ist keine Alternative! kfd-Frauen wählen eine offene, solidarische Gesellschaft“ und mit Handzetteln mit der Aufforderung, bei der Landtagswahl für die Positionen der kfd zur Wahl zu gehen, weitergetragen und für weiteren politischen Diskurs sorgen.

Plakat herunterladen
Handzettel herunterladen

Dr. Heide Mertens, Abteilungsleiterin Politik/Gesellschaft beim kfd Bundesverband, erläuterte im Studienteil zunächst die Eckpfeiler unserer Demokratie, das politische Engagement der kfd, und die Bedeutung eines Verbandes wie der kfd als Teil der Demokratie. Die Methoden der Lobbyarbeit für Frauenthemen, Beispiele für Erfolge der kfd wie die sogenannte Mütterrente oder das Entgeltgleichheitsgesetz zeigten, dass die Positionen der kfd – nicht nur im Wahlkampf – gehört werden.

Daraus formulierten die Delegierten ihre erste zentrale Botschaft: Geht zur Wahl, denn wir haben etwas zu sagen! „Wenn man sich vor Augen hält, was die kfd bereits alles erreicht hat, wird deutlich, wie Demokratie funktioniert, und dass wir gemeinsam eine starke Stimme haben“, sagte Angelika Quadflieg, Regionalvorsitzende der kfd Aachen-Stadt beim Rückblick auf die Erfolge der kfd. Denn ein Nicht-Wahrnehmen der demokratischen Rechte gefährde am Ende die Demokratie als Ganzes, so Annette Diesler, Geistliche Leiterin der kfd Aachen. „Aufgrund unseres Demokratieverständnisses, dass wir auch im Verband leben, wollen wir uns dafür einsetzen, dass kfd-Frauen in ihrem Umfeld dafür werben, die eigene Stimme in den anstehenden Wahlen einzubringen“, erklärte Diözesanvorstandsmitglied Monika Schmitz die Idee für den Handzettel „Deine Stimme zählt bei der NRW-Wahl!“.

Im Zuge der Arbeit stellte sich ebenso heraus, dass die Forderungen der kfd nach Gleichstellung, Arbeitszeitmodellen für Männer und Frauen, Nachhaltigkeit und Klimaschutz sowie Zuwanderung und Integration mit dem Wahlprogramm der AfD nicht in Übereinstimmung zu bringen sind. „Man muss die Forderungen der AfD in ihrem gesamten Kontext lesen und verstehen. Das Bild einer traditionellen Rollenaufteilung innerhalb der Familie mag der einen oder anderen ja nicht persönlich widerstreben, wenn aber dahinter ein veraltetes Rollenbild der 50er Jahre steht, das Frauen gar keine andere Wahl lässt, würde man mit der AfD einen Rückschritt auf dem Feld der Gleichstellung wählen. Uns geht es aber um die Wahlfreiheit für Männer und Frauen!“, so Diözesanvorsitzende Marie-Theres Jung. Das Plakat „Rechtspopulismus ist keine Alternative“ spielt darum deutlich darauf an, dass die AfD aus Sicht der kfd nicht wählbar ist.

© kfd Deutschland 2017 Erstellt mit dem KFD-Baukasten unter Joomla! Ein Service der VANAMELAND