header2.gif

Facebook

kfd Button rund

Politik hautnah - Wir waren in Berlin

Berlin 2015

Politik hautnah – Wir fahren nach Berlin, dies war das Motto unserer Berlinreise des Diözesanverbands Aachen.
Neben den vielen verschiedenen kulturellen Programmpunkten war der Besuch des Regierungsviertels ein ganz besonderer Höhepunkt der Reise.

So haben wir das ehemalige Reichstaggebäude besucht und  eine Plenarsitzung des Bundestages verfolgen können.
In der Debatte ging es an diesem Vormittag um die zwischen Bund und Ländern vereinbarte Krankenhausstrukturreform. Bei der ersten Beratung des Gesetzentwurfs, die wir von der Besuchertribune aus miterlebten, reichte das zugewiesene Zeitfenster von 45 Minuten aus, um die Argumentation der Rednern aller fünf im Bundestag vertretenen Parteien zu verfolgen und sich ein Bild der vertretenden Meinung zu machen. Sicher werden alle die weiter laufenden Diskussionen zu diesem Thema mit einem anderen Bewusstsein verfolgen.
Im Anschluss daran fanden wir Gelegenheit, die Kuppel des Parlaments zu besichtigen

Der Blick über die Dächer Berlins wurde lediglich durch die tropischen Temperaturen von über 30 Grad, die während unseres Besuches herrschten, etwas getrübt. Lange konnte keine unserer Frauen hier verweilen, weil es unter dem Glasdach natürlich noch heißer war als in der Stadt.

Zunächst referierte die Mitarbeiterin des Besuchsdienstes Frau Dominick über die Aufgabenbereiche  und Strukturen des Ministeriums. Anschließend  gab es ein Gespräch mit dem Ministerialrat Thomas Fischer, der Leiter des Referats für „Faire Einkommensperspektiven“   in der Abteilung „Gleichstellung“ des Ministeriums ist. Somit war er für uns der richtige Ansprechpartner des momentan aktuellen Themas der kfd: „Haushaltsnahe Dienstleistungen“.  Da Herr Fischer bereits Referent auf der Jahrestagung des Ständigenausschusses „ Hauswirtschaft und Verbraucherthemen“ Legal-egal-? Hilfe im Haushalt zu fairen Bedingungen“ tätig war, war er über die Positionen der kfd gut informiert. Es wurde noch einmal erörtert, wie wichtig es ist diese Dienstleitung aus der Schwarzarbeit heraus zu holen und in sozialversicherunspflichtige Beschäftigungsverhältnisse umzuwandeln, um eine Altersabsicherung zu gewährleisten. Klar stellte sich dabei auch noch einmal heraus, dass die so genannten Minijobs dabei eine Nische und Hemmnis sind, ein Bewusstsein für die nötige Absicherung zu schaffen. Das von der kfd geforderte Gutscheinmodell, wodurch die Dienstleitungen vom Staat supvensioniert werden und eine Inanspruchnahme für viele ermöglicht wird, ist im Ministerium bekannt und wird dort auch verfolgt. Angerissen wurden auch die Themen Equal-Pay-Day, Vereinbarkeit von Familie und Beruf und Rente.

Trotz der extremen Temperaturen haben alle Frauen einen interessanten Einblick in die Arbeit des BMFSJ erhalten.



© kfd Deutschland 2017 Erstellt mit dem KFD-Baukasten unter Joomla! Ein Service der VANAMELAND