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kfd-Frauenmahl in Aachen

Heute der Bischof bei uns - kfd-Frauen diskutieren ihre Themen mit dem Bischof

Im Rahmen des Dialogprozesses „Heute bei Dir!“ hatten viele kfd-Gruppen Bischof Dr. Dieser an ihre Küchentische eingeladen. Aufgrund der Vielzahl der Einladungen lud der kfd Diözesanverband Aachen zu einem gemeinsamen Abendessen ein, zu dem der Bischof zu Gast war. Bei Brot, Käse und Wein kamen die Frauen mit dem Bischof ins Gespräch, zu den kirchen- und gesellschaftspolitischen kfd-Themen sowie den persönlichen Anliegen aus der kfd-Arbeit vor Ort.

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„Frauen leisten einen Großteil der ehrenamtlichen Arbeit in den Pfarrgemeinden und den Hauptteil der religiösen Erziehung in den Familien“, so begrüßte kfd Diözesanvorsitzende Marie-Theres Jung alle Teilnehmerinnen und Bischof Dr. Dieser zu Beginn der Veranstaltung im Pfarrheim St. Jakob in Aachen. „Themen und Ideen zur Erneuerung der Kirche können wir in den Dialogprozess genügend mit einbringen.“

Im Anschluss hatte jede Tischgruppe rund zehn Minuten Zeit für den Austausch mit Bischof Dr. Dieser. Dabei kamen eine Vielzahl von Positionen und Standpunkten zur Sprache: von alternativen Gemeindeleitungsmodellen, der Forderung nach Frauen in Leitungspositionen in der katholischen Kirche, das Frauendiakonat bis hin zum vollen Weiheamt. Auch kritische Fragen nach dem Umgang mit dem Zölibat und der Missbrauchskrise wurden geäußert. Viele Themen konnten an diesem Abend angesprochen, aber nicht ausdiskutiert werden. Dennoch zeigte sich der kfd Diözesanverband Aachen zufrieden, seine Positionen einmal direkt mit dem Bischof anzusprechen.

Fazit aus dem Besuch von Bischof Dr. Dieser
Marie-Theres Jung: „Es gibt einige kfd-Frauen, die sich im Prozess „Heute bei Dir“ in Themenforen und Teilprozessgruppen engagieren. Die Fokussierung liegt dabei auf einer gleichberechtigen Teilhabe in der Kirche. Nur im Miteinander von Männern und Frauen kann auch eine glaubwürdige Kirche gelebt werden.
Bislang hatten wir als Verband keine Gelegenheit mit dem Bischof ins Gespräch zu kommen. So war es gut, diese Veranstaltung zu nutzen, um unsere Positionen und Standpunkte persönlich darlegen zu können. Die Frauen trugen unter anderem auch viele Probleme aus ihren Ortsgemeinden an ihn heran, die allerdings ursächlich in den Struktur und Machtverhältnissen beruhen.

Wir hoffen, dass die Lebenswirklichkeiten der Frauen endlich ernst genommen werden. Eine klerikale Kirche, so wie sie sich noch immer darstellt, hat keine Überlebenschance. Wir wünschen uns, dass Bischof Dieser einiges für sich und seinen Veränderungsprozess mitgenommen hat.“

Bericht zum Frauenmahl aus den Aachener Nachrichten vom 02.10.2018

 

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